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Aromatherapie


Klein, aber oho – ätherische Öle

Bei der Aromatherapie, einem Teilgebiet der Pflanzenheilkunde, handelt sich um flüchtige, stark duftende ätherische Öle, die überwiegend durch Wasserdampfdestillation aus Pflanzen gewonnen werden. Im Gegensatz zu fetten Pflanzenölen verdunsten sie schnell und hinterlassen keinen Fettfleck. Sie brauchen kaum Platz und helfen schon in geringsten Mengen. Es gibt zwar über 3000 verschiedene ätherische Öle. Ätherische Öle stellen eine der grössten und effizientisten Schatzkammern für die menschliche Gesundheit dar.

Ätherische Öle sind sehr nützlich

  • Migräne
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlecht heilenden Wunden, offenen Beinen
  • Gelenkschmerzen (äusserlich, zusammen mit Hagebuttenpulver innerlich)
  • Grippe, Erkältungen, Husten (prophylaktisch und therapeutisch), virale Infekte
  • Wechseljahrbeschwerden
  • Blutergüssen, stumpfen Verletzungen
  • Sonnenbrand
  • Ödemen
  • Gicht

Geschichte der Aromatherapie

Die Aromatherapie ist eine der ältesten naturheilkundlichen Verfahren. Ätherische Öle kommen schon in der Bibel vor und Avicenna verfasste bereits 1000 v.C. ein Buch mit über 800 Rezepten für ätherische Öle. Dieses Wissen ging größtenteils verloren und wird erst wieder in den letzten Jahren verstärkt erforscht. Vor allem in Frankreich und auch in einigen Krankenhäusern oder Arztpraxen in Deutschland und Österreich werden sie mit großem Erfolg eingesetzt.

Nota bene

Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass sie 100% naturrein / naturbelassen sind und nicht gestreckt, modifiziert oder normiert wurden.


Aufbewahrung und Anwendung zuhause

Ätherische Öle sind sehr einfach zu lagern und äusserst vielseitig anwendbar – ob in der Kosmetik oder für Heilungszwecke. Man kann meistens beides miteinander verbinden.

Ob es um Falten, Akne oder Pickel geht, ob der Blutdruck gesenkt oder erhöht werden soll, ob die Durchblutung gefördert, ob desinfiziert, ob lästige Insekten vertrieben werden sollen oder ... .

In der Natur gibt es mit den ätherischen Ölen so viele Möglichkeiten. Man kann sie über die Atmung (Inhalation - z.B. bei Erkältungen, Duftlampe), die Haut (Hautcremes, Deos, Wickel, Massage, …) oder über den Magen (als Würzmittel sind viele ätherische Öle wunderbar einsetzbar) anwenden. In unseren Seminaren lernen Sie ätherischen Öle als wohlduftende und sehr effiziente Hausapotheke kennen, anwenden und im Alltag einsetzen.

Vorteile der ätherischen Öle

  • Die kleinen Fläschchen kann man bequem bei Wanderungen für Notfälle (Wunden, Prellungen, Blasen, Verstauchungen, …) mitnehmen.
  • Ätherische Öle desinfizieren oft stärker als übliche Desinfektionsmittel und sind trotzdem sanfter.
  • Sehr wirksam zur Raumdesinfektion, gerade in Grippezeiten.
  • Ätherische Öle können teilweise Schmerzen besser reduzieren als manche Medikamente, und das meist nebenwirkungsfrei.
  • Immortelle-Öl baut Hämatome rascher ab als jedes Medikament
  • Dort wo die heutige Medizin an die Grenzen stösst, bieten ätherische Öle z.B. noch Lösungen (z.B. MRSA).
  • Ätherische Öle sind preiswert, brauchen kaum Platz und sind im Hausbereich leicht anwenden.

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  1. Aromatherapie: Erste Hilfe und Wundpflege
  2. Aromatherapie: Grippe, Erkältungen, Husten
  3. Aromapraxis: Naturkosmetik selber herstellen

Artikel von Josef Kreuzer, September 2017

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