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Rohkost half mir in Depression

Bewegung, Denken, Depression, Gehirn, Müdigkeit, Rohkost Kommentar abgeben

gemuese_fruechte_smiley_gesicht_deposit_300x353Ausstieg aus 6 Jahre anhaltender Depression

Was Rohkost mit Depression zu tun hat, oder Depression mit Rohkost, wusste ich vor Jahr noch nicht. Was ich wusste war, dass ich seit bald sechs Jahren in einer schweren depressiven Phase war. Wohl war es nicht die erste Depression, jedoch dauerte keine der vorhergehenden Episoden so lange.

Diese Frau hat persönlich einen Ausweg gefunden …

Die lange Zeit und die schwere der Depression brachten mit sich, dass ich mehrere Klinikaufenthalte hatte, unzählige Medikamente versuchte und sogar EKT hatte. Gab es mal kurze Aufhellungen, dann nur um das anschliessende Dunkel noch brutaler zu erleben.

Nachdem auch die EKT nicht ihren erhofften Erfolg brachte, war ich sehr verzweifelt. Alle Pfeile schienen verschossen und der Köcher leer.

Immer wieder stellte ich mir die Frage: „Was kann ich tun damit sich mein Zustand verbessert und es endlich wieder Tag wird?“

Vor bald einem Jahr erinnerte ich mich dann eines Tages an eine Zeit, in der ich meine Ernährung schon einmal auf Rohkost umgestellt hatte. Ich litt dazumal über eine lange Zeit unter starken Rückenschmerzen. Die Medikamente brachten nur geringe Linderung. Eine Kollegin mit ähnlichen Problemen erzählte mir, dass ihr Rohkost sehr geholfen habe.

So ernährte ich mich einige Monate nur mit rohem Obst, Fruchten, Gemüse und Nüssen. Die Schmerzen gingen nicht ganz weg, ich fühlte mich aber vitaler und dadurch besser.

Diese Erinnerung liess mich nicht los und ich entschloss mich zu diesem, für mich letzten Versuch. Ich stellte meine Ernährung von heute auf morgen ganz um.

depression_licht_strahlen_deposit_300x410Nach einer Woche stellte ich fest, dass ich mich morgens etwas ausgeschlafener fühlte. Auch hatte ich kleine Aufhellungen während des Tages.

Nach gut zwei Wochen kam es mir vor, wie wenn ein Schalter gekippt worden wäre. Ich fühlte mich vital, nahm Freude war, konnte wieder lachen, nahm das schöne Wetter wahr und hatte Freude mich zu bewegen.

Ich kaufte mir ein Minitrampolin und bewegte mich darauf täglich.

Nun war ich sehr gespannt auf meinen nächsten Arztbesuch.

Mein Psychiater nahm die Veränderung sehr wohl wahr. Zu Beginn war er eher etwas skeptisch meiner neuen Ernährungsform gegenüber. Der bleibende Erfolg liess die Zweifel kleiner werden.

Immer noch ernähre ich mich hauptsachlich mit rohen Nahrungsmitteln. Ich erlaube mir auch Ausnahmen. Nach wie vor geht es mir gut. Auch mein Mann macht mit und auch er erlebte eine massive körperliche und psychische Besserung.

Es ist mir ferne, auf Grund meiner Erfahrung zu behaupten, dass Rohkost Depressionen heilen kann. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass sich ein Versuch lohnt. Nach zwei bis vier Wochen wird es sich zeigen, ob es hilft oder nicht. Ich glaube fest daran, dass die Ernährung auch gerade bei psychischen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt.

>>> Ärztlich betreute Rohkostwoche für Menschen mit hartnäckigen Depressionen

Diesen Bericht vom März 2017 haben wir von Dr. med. H.R. Stucki erhalten und drucken wir mit freundlicher Erlaubnis ab.

 

 


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