Die Heilung von Darmkrebs begann bei George Malkmus das Interesse zu wecken für Rohkost und Ernährung. Später wurde seine Frau mit äusserst starken, traumatischen Gelenkbeschwerden durch Ernährungsumstellung schmerzfrei und kann heute wieder etliche Meilen zu Fuss gehen. Vor einigen Jahren wurde George nach einem Schlaganfall zum Sterben nach Hause geschickt (das Spital konnte / wollte nichts mehr für ihn tun). Dank Gebet und frischen Säften durfte die Familie Malkmus eine weiteres herrliches Wunder erleben. Georg ist heute über 70 Jahre alt und hält in ganz USA Vorträge über Ernährung und Gesundheit. Dieses Ehepaar hat die spannende Bewegung “Hallelujah Acres” ins Leben gerufen; vor einiger Zeit haben wir sie besucht.
Wir verbrachten im Mai 2008 eine Woche in einem Rohkost-Gesundheitszentrum in Lake Lure, North Carolina. Dieses “Lifestyle-Institut von Hallelujah Acres” wird von einem Ehepaar geleitet und empfängt Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck, rheumatischen Erkrankungen, Krebs und vielen anderen Leiden. Dort erfahren die Patienten, was sie selber zur Gesunderhaltung beitragen können und wie Rohkost schmackhaft und effizient zubereitet wird. Mehr über die Hallelujah Diät erfahren Sie hier! oder unter www.acres.com
Untenstehend finden Sie eine Übersicht auf die Frage “was kann ich dann bei Rohkost essen?”.
- Getränke: frisch gepresste Gemüsesäfte, Gerstengrassaft, Alfalfapulver-Drink
- Milch Alternativen: Frische Mandelmilch, cremige Bananen-Milch sowie Drinks aus gefrorenen Bananen, Erdbeeren oder Heidelbeeren.
- Früchte: Alle frischen, sowie organische ungeschwefelt Trockenfrüchte (Limit Obst nicht mehr als 15% der täglichen Nahrungsaufnahme)
- Getreide: Eingeweichter Hafer, rohe Müslis, getrocknete Leinsamen-Crackers
- Bohnen: Grüne Bohnen, Erbsen, gekeimte Linsen, Mungobohnen, Kichererbsen; andere Spossen
- Nüsse & Samen: rohe Mandeln, Sonnenblumenkerne, Macadamia-Nüsse, Walnüsse, Mandelpurée oder rohes Sesammus Tahini (sparsam konsumieren)
- Fette: Natives Olivenöl extra, Udo’s Öl, Leinsamen-Öl (das Öl der Wahl für Menschen mit Krebs, außer Män-nern mit Prostatakrebs, die frisch gemahlener Leinsamen verwenden) und Avocados
- Gewürze: Frische / getrocknete Kräuter, Knoblauch, süße Zwiebeln, Petersilie, Salz, Gewürze
- Süßwaren: Frucht-Smoothies, roher Obst-Kuchen, Nussdatteln, Rohkostpralinés
- Gemüse: Alle roh essbaren Gemüse
- Suppen: Suppen (z.B. Gazpacho = kalte Gurken-Tomaten-Suppe)
Sie empfehlen in diesen Zentren neben 85% Rohkost zusätzlich bis circa 15% vollwertige Kochkost
Nota bene: Gekochte Lebensmittel folgen den rohen Salaten zum Mittag- oder Abendessen. Vorteilhaft für diejenigen, die das Körpergewicht halten wollen.
- Getränke: Kräutertees und Getreide-Kaffee Alternativen, zusammen mit Bio-Säfte in Flaschen
- Bohnen: Limabohne, Adzuki-, Schwarz-, Nieren-, Pinto-; rote oder weisse Bohnen
- Milchprodukte: Mandel-Milch, Mandel-Rahm, Sonnenblumenkäse und Reis-Milch (sparsam verwenden)
- Frucht: Gekochte und ungesüsste, gefrorene Früchte
- Getreide: Vollkorn Müslis, Brote, Muffins, Nudeln, brauner Reis, Hirse, etc.
- Öle: Vegane Mayonnaise aus kaltgepressten Ölen (siehe Rezeptbuch „Kreative Rohkost“
- Gewürze: Siehe oben (85% Rohkost), ganz wenig raffiniertes Meersalz (sparsam verwenden)
- Suppen: Selbstgemachte Gemüsesuppen ohne Fett, Milch oder raffiniertem Speisesalz
- Süßstoffe: Roher, ungefilterter Honig, Reis-Sirup, Stevia, Johannisbrot, reiner Ahornsirup, Dattelsüsse, Aga-ven-Dicksaft (sehr sparsam verwenden)
- Gemüse: gedünstet oder im Wok gegart aus frischem oder gefrorenem Gemüse, „Gschwellti, Kürbis, etc.
Schlussgedanke
Die Halleluja-Diät hält sich an Gottes Ratschlag in 1. Mose 1,29 und beinhaltet ausschliesslich Früchte und Gemüse vom Garten (=Edenkost). Rohe Früchte, Beeren, Gemüse und Salate beinhalten reichlich Vitalstoffe und versorgen unseren Körper optimal mit Nährstoffen, Energie und Frische. Tierische Produkte werden dort konsequent gemieden.
Es gab auch erfolgreiche Rohkost-Ärzte wie Dr. Max Gerson, der berühmte Max Bircher-Benner und andere, die in ihrer Diät wenig Rahm, Rohmilch oder weitere tierische Produkte eingesetzt haben. Wichtig sind in der Therapie folgende Grundsätze: Deutlich mehr Rohkost als Kochkost (individuell angepasst). Die pflanzliche Kost (entzündungshemmend, antikanzerogen, antiviral, immunstärkend, antithromisch, … ) ist in fast allen Fällen der Tierischen überlegen und so die Grundlage in der Therapie. Die Pflanzen liefern eine ganze Apotheke von sekundären Pflanzenstoffen die pharmakologisch hochwirksam sind und für die menschliche Gesundheit eigentlich unerlässlich wären.
Tagespläne
A) Halleluja-Diät (Weiterbildung im Mai 2008 in North Carolina von I. & M. Burger-Günter)
Morgen
Gleich nach dem Aufstehen: Mund gut spülen mit Wasser, dann 1 Esslöffel Traubenkernöl in Mund nehmen und während 10 Minuten im Mund zwischen den Zähnen hin und her bewegen. Dann ausspucken, Mund gut mit Wasser spülen und 2 dl Wasser trinken.
7h Frischer, nicht pasteurisierter Karottensaft / Gemüsesaft (Sellerie, Grüngemüse, Petersilie, Spinat, Kohl); dazu zusätzlich mit Gerstensaftmix oder Kräutermix aus Pulver
Superfoods: Grünes Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl, Federkohl, Feldsalat, Brennessel, Löwenzahn und andere Wildkräuter oder ein Kräuterpulver. Liefern Betacarotin, Calcium, Magnesium, Chlorophyll und Antioxidantien. Einkaufsquelle: Kräuterpulver von www.vitapower.ch
9h Frische Früchte (Apfel, Zitrusfrüchte, Ananas oder eine Schale Beeren, Beereneis)
Superfoods: Beeren, Zitrusfrüchte, Apfel samt Gehäuse und Kernen
11h Frischer, nicht pasteurisierter Karottensaft / Gemüsesaft (Sellerie, Grüngemüse, Petersilie, Spinat, Kohl); dazu zusätzlich mit Gerstensaftmix aus Pulver
Mittag und Nachmittag
12.15 15 Minuten vor dem Essen ein Probiotikum zum Aufbau der Darmflora einnehmen.
12.30 Salatteller mit grünem Gemüse, Wurzelgemüsesalaten, Sprossen (Alfalfa, Kresse, Brokkoli) und eingeweichten Nüssen. Sauce aus kaltgepresstem Olivenöl und Zitronensaft, wenig Kräuter und Meersalz. Nach Belieben Mandelpurée.
Superfoods: Kurkuma mit Pfeffer als Bestandteil der Salatsaucen verwenden; Kohlsalate, Knoblauch und Zwiebeln einsetzen. Tomaten-, Algensalate. Leinöl. Sanddorn. Probiotikas.
16h Frischer, nicht pasteurisierter Karottensaft / Gemüsesaft (Sellerie, Grüngemüse, Petersilie, Spinat, Kohl); dazu zusätzlich mit Gerstensaftmix aus Pulver
Abendessen
18h Rohkost* (Salate, pikante rohköstliche Gerichte) und dazu eine vollwertige Beilage (gekocht)
oder
Müesli** mit Beeren, geriebenem Apfel, wenig Flocken an Orangensaft mit frisch geschroteten Leinsamen und Cranberries. Evtl. Mandelpurée und eingeweichte Datteln. Zusätzlich Dörraprikosen mit Aprikosenkernen.
*Superfoods: Linsensalat, Artischocken, Fenchelsalat, Sellerie, Spinat, Gerste, Ingwer, Avocado, Alfalfasprossen, Grüngemüse plus zusätzlich eine gekochte, vollwertige Beilage (gedämpftes Gemüse, Pellkartoffeln, Vollkornreis, Vollkornteigwaren, Gemüsesuppe, Polente, Hirse)
**Superfoods: Beeren, Äpfel, Zitrusfrüchte, Leinsamen, Aprikosen und –kerne
Getränke
Zwischen den Mahlzeiten Wasser und Kräutertee (auch Bittertees) oder Sencha-Grüntee.
Eine ½ h vor dem Mittag- und Abendessen ev. zusätzlich ein kleines Glas Gerstengrassaft.
Superfoods: Grüntee, bittere Kräutertees oder Getränke aus Kräutermischungen.
Halleluja-Diät mit 85% Rohkost und 15% vollwertiger Kochkost
Die Halleluja-Diät hält sich an Gottes Ratschlag in 1. Mose 1,29 und beinhaltet ausschliesslich Früchte und Gemüse vom Garten (=Edenkost). Rohe Früchte, Beeren, Gemüse und Salate beinhalten reichlich Vitalstoffe und versorgen unseren Körper optimal mit Nährstoffen, Energie und Frische.
85% Rohkost
Getränke: frisch gepresste Gemüsesäfte, Gerstengrassaft, Alfalfapulver-Drink
Milch Alternativen: Frische Mandelmilch, cremige Bananen-Milch sowie Drinks aus gefrorenen Bananen, Erdbeeren oder Heidelbeeren.
Früchte: Alle frischen, sowie organische ungeschwefelt Trockenfrüchte (Limit Obst nicht mehr als 15% der täglichen Nahrungsaufnahme)
Getreide: Eingeweichter Hafer, rohe Müslis, getrocknete Leinsamen-Crackers
Bohnen: Grüne Bohnen, Erbsen, gekeimte Linsen, Mungobohnen, Kichererbsen; andere Spossen
Nüsse & Samen: rohe Mandeln, Sonnenblumenkerne, Macadamia-Nüsse, Walnüsse, Mandelpurée oder rohes Sesammus Tahini (sparsam konsumieren)
Fette: Natives Olivenöl extra, Udo’s Öl, Leinsamen-Öl (das Öl der Wahl für Menschen mit Krebs, außer Männern mit Prostatakrebs, die frisch gemahlener Leinsamen verwenden) und Avocados
Gewürze: Frische / getrocknete Kräuter, Knoblauch, süße Zwiebeln, Petersilie, Salz, Gewürze
Süßwaren: Frucht-Smoothies, roher Obst-Kuchen, Nussdatteln, Rohkostpralinés
Gemüse: Alle roh essbaren Gemüse
Suppen: Suppen (z.B. Gazpacho = kalte Gurken-Tomaten-Suppe)
15% vollwertige Kochkost
Gekochte Lebensmittel folgen den rohen Salaten zum Mittag- oder Abendessen. Vorteilhaft für diejenigen, die das Körpergewicht halten wollen.
Getränke: Kräutertees und Getreide-Kaffee Alternativen, zusammen mit Bio-Säfte in Flaschen
Bohnen: Limabohne, Adzuki-, Schwarz-, Nieren-, Pinto-; rote oder weisse Bohnen
Milchprodukte: Mandel-Milch, Mandel-Rahm, Sonnenblumenkäse und Reis-Milch (sparsam verwenden)
Frucht: Gekochte und ungesüsste, gefrorene Früchte
Getreide: Vollkorn Müslis, Brote, Muffins, Nudeln, brauner Reis, Hirse, etc.
Öle: Vegane Mayonnaise aus kaltgepressten Ölen (siehe Rezeptbuch „Kreative Rohkost“
Gewürze: Siehe oben (85% Rohkost), ganz wenig raffiniertes Meersalz (sparsam verwenden)
Suppen: Selbstgemachte Gemüsesuppen ohne Fett, Milch oder raffiniertem Speisesalz
Süßstoffe: Roher, ungefilterter Honig, Reis-Sirup, Stevia, Johannisbrot, reiner Ahornsirup, Dattelsüsse, Agaven-Dicksaft (sehr sparsam verwenden)
Gemüse: gedünstet oder im Wok gegart aus frischem oder gefrorenem Gemüse, „Gschwellti, Kürbis, etc.











